Das Trainingskonzept

"Manch alten Zopf kann man abschneiden so oft man will - er wächst immer wieder nach". Leider werden gerade im Hundetraining oftmals noch vollkommen veraltete Erziehungsmethoden angewendet, welche in den neuesten kynologischen Forschungsergebnissen keine Grundlage haben.

Beachtet man in der Erziehung sowie natürlich auch im täglichen Leben mit dem Hund, dessen natürliches Verhalten und seine ganz eigene Art zu lernen, so wird schnell klar, dass man mit Druck und Zwang seinen vierbeinigen Freund ängstigt, sein Lernverhalten blockiert und oftmals unerwünschte "Nebenwirkungen" erzielt.

Meine Hunde sind meine Freunde und da ich keinen willenlosen Roboter neben mir möchte und mir bewusst bin, dass Hunde fühlende und denkende Lebewesen sind, arbeite ich über positive Motivation und Bestärkung mit individuell auf den Hund und seinen Menschen abgestimmtem Lerntempo, die Übungen werden in kleinen Schritten unter Beachtung der richtigen Trainingsumgebung aufgebaut und anschließend generalisiert → so kommen wir dem Ziel: ein zuverlässiger Gehorsam des Hundes immer näher und können dem Hund mehr Freiheiten gewähren.

Den Einsatz von Starkzwangmittel und gebrüllte Kommandos lehne ich grundsätzlich ab, die Führung des Hundes durch den Menschen wird geprägt von Souveränität - ohne Dominanz und Gewalt!

Eine sehr wesentliche und wichtige Grundlage im Training ist allerdings, dass nicht nur der Hund sondern auch sein/e Mensch/en lernen. Denn: wenn der Mensch seine Stimme richtig einsetzt und die vielen Signale des Hundes erkennt und richtig darauf reagiert, ist der Weg zu einem auf gegenseitigem Vertrauen basierendem Mensch-Hund-Team nicht mehr weit.

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